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Programmierung der UVR1611 - Thema: PID für Ladepumpe
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Das Solarforum von solar4me Programmierung der UVR1611 PID für Ladepumpe
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Autor: Beitrag:
poelbauer poelbauer ist männlich
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poelbauer ist offline

Beiträge: 16

zuletzt online:
06.06.2018 13:57 Uhr

PID für Ladepumpe
29.03.2018 10:35 Uhr

Hallo zusammen,
vielleicht hat ja jemand ne Idee: Mein Heizungspuffer wird von ner Vitola Bifferal (21 kW, 80 l Wasserinhalt)) über ne Standard Ladepumpe (45 Watt, Stufe 3 )geladen. Zwischen dem Öler und dem Pufferspeicher sind ca 4 m 22 Cu Leitung. Der Puffer (1000 Liter) wird von oben geladen, RL zum Öler ganz unten. Ich lad nur die obere Hälfe des Puffers.
Leider hab ich s bisher nicht geschafft, dass den Öler beim Laden nicht schwingt. Hab schon alle möglichen PID Werte versucht, letztendlich ändert sich nicht viel. Der Fühler des Ölis sitzt direkt am Vorlaufrohr, wo es aus dem Kessel rauskommt. Regeleung ist ne UVR 1611

Eigentlich ist das nicht schlimm, der Puffer ist am Ende schön geladen. Mich würde aber einfach reizen, rauszubekommen, wo das Problem liegt. Außerdem könnte ich, wenn der Öler nicht so schwingt, den Vorlauf des Ölers direkt in die Heizung reinbringen. Das geht zwar auch mit den Schwingungen, aber der Mischer regelt sich dann fast zu Tode ;-)

Aber vielleicht ist das ganz schlichtweg wegen des großen Wasserinhalts, der ja sicher sehr träge ist, un der hohen Brennerleistung, nicht möglich?

Grüße, Leo

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mowox mowox ist männlich
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mowox ist offline

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13.07.2018 11:16 Uhr

Re: PID für Ladepumpe
29.03.2018 19:43 Uhr

Wo sitzt der Fühler, der die Isttemperatur für den Regler misst? Ist das ein Einbau- oder Anlegefühler?
poelbauer poelbauer ist männlich
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06.06.2018 13:57 Uhr

Re: PID für Ladepumpe
01.04.2018 22:22 Uhr

Der Fühler sitzt am Rohrstutzen, direkt wo der VL aus dem Kessel rauskommt und ist ein Anlegefühler. Drüber gut isoliert.
mowox mowox ist männlich
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13.07.2018 11:16 Uhr

Re: PID für Ladepumpe
03.04.2018 7:05 Uhr

Wie ich an Deinem Screenshot erkennen kann nutzt du bei den PID Parametern nur das Proportionalband. Zumindest einen PI Regler schlag ich Dir hier vor. Der eingestellte Wert für das Proportionalband erscheint mir als sehr klein, nimm den Wert in 1er Schritten hoch, das Schwingen sollte sich reduzieren. Beginn mit einer Intergralzeit von 30 und schau wie die Strecke reagiert, evtl später anheben.
poelbauer poelbauer ist männlich
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poelbauer ist offline

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06.06.2018 13:57 Uhr

Re: PID für Ladepumpe
04.04.2018 11:13 Uhr

Danke. Werd ich mal veruchen, sobald der Brenner wieder arbeiten muß. Z.Zt arbeitet die Sonne ganz gut :-)
Mit 9 0 0 - siehe screenshot - hatte ich s auch schon mal versucht, da ist dann der Regelbereich auf 20-30 beschränkt. Glaub ich wenigstens... Allerdings sind da die Schwingungen nach hinten raus weniger gewesen.

Irgendwie müsste doch der Regler früher hochregeln und schneller runterregeln, um das abzufangen?

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mowox mowox ist männlich
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mowox ist offline

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13.07.2018 11:16 Uhr

Re: PID für Ladepumpe
09.04.2018 13:14 Uhr

Servus, wie du an den beiden Trends erkennst verändert sich der Regelausschlag mit Erhöhung des Wertes für das Proportionalband, Du kannst versuchen den Wert langsam noch etwas höher zu nehmen, der Ausschlag wird geringer, jedoch nie aufhören, da die Zeitkomponente fehlt > I bzw D Anteil.
poelbauer poelbauer ist männlich
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poelbauer ist offline

Beiträge: 16

zuletzt online:
06.06.2018 13:57 Uhr

Re: PID für Ladepumpe
27.04.2018 10:16 Uhr

Leider ;-) seither den Öler nicht mehr gebraucht, immer genug eingespeicherte Sonne da. Werd s versuchen, sobald die Sonne ne Pause macht. Hoffentlich erst im Spätherbst:-).
Trotzdem schon mal danke!
JonnyMauser JonnyMauser ist männlich
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JonnyMauser ist offline

Beiträge: 109

zuletzt online:
08.08.2018 19:04 Uhr

Re: PID für Ladepumpe
03.05.2018 0:45 Uhr

Hallo Leo,

damit Du Dich über den Sommer hinweg etwas in die Funktionsweise der PID eindenken kannst, hier einige grundlegende Erklärungen, welche Bedeutung die verschiedenen Werte zu P, I und D haben, und wie der ausgegebene Regelwert vom Modul berechnet wird:
Wenn die Regelung keine Abweichung vom Ist- zum Sollwert feststellt, wird der Mittelwert zwischen festgelegtem MIN und MAX als Regelgröße ausgegeben.
An diesen „Basiswert“ werden vom Funktions-Modul nun Korrekturen wie folgt angebracht:
Mit dem P-Wert wird festgelegt bei welcher Temp-Abweichung der Regelwert um eine Stellgröße verändert werden soll. Dabei gilt 0,1*P-Wert ist die Temp-Abweichung vom IST zum SOLL, bei der der Basiswert um 1 Stell- bzw. Drehzahlgröße verändert wird.
D.h: Ist der P-Wert mit 1 angegeben, dann wird bereits bei einer Temp-Abweichung von 0,1° um eine Regelstufe nachgeregelt. Steht der P-Wert auf 10, dann wird erst bei einer Temp-Abweichung von 1° um eine Regelstufe nachgeregelt.
Der I-Wert gibt die Zeit an, nach der jeweils pro Grad Abweichung um eine Regelstufe nachgeregelt wird. I=60 bedeutet also, dass nach 60 Sekunden für jedes Grad Temp-Abweichung um eine Stufe nachgeregelt wird. Allerdings nicht „digital“, sondern über die Zeit verteilt. D.h. bei 5° Abweichung wird nicht plötzlich nach 60 Sekunden die Regelgröße um 5 verändert, sondern jeweils nach etwa 12 Sekunden um eine Einheit.
Der D-Wert legt fest, welche Temperatur-Änderung pro Sekunde zum Nachregeln um eine Stellgröße führen soll. Hier wird ebenfalls wie auch beim P-Wert der Faktor 0,1 verwendet. D.h. D=10 bedeutet, dass eine Temp-Änderung von 1° pro Sekunde zur Nachregelung um eine Einheit führt; D=1 heißt, dass bereits eine Temp-Änderung von 0,1° pro Sekunde zur Nachregelung führt.

Aus Deinem ersten Datensatz geht hervor, dass beim Wechsel zwischen minimaler und maximaler Drehzahl die Vorlauf Temp zwischen 46° und 56° schwankt. D.h., dass Du innerhalb von 10° Temp-Unterschied bereits alle 14 Regelstufen (16 bis 30) ausschöpfst.
Da bei einem P-Wert von 10 bereits jedes Grad Temp-Abweichung zur Drehzahlveränderung um eine Stufe führt, hast Du bereits bei 5° Temp-Abweichung vom Sollwert (50°) fast die maximale/minimale Drehzahl erreicht. Diese MAX/MIN Drehzahlen sorgen aber wie man sehen kann dafür, dass sich die Temperatur in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Daher die ständigen Schwankungen. Wenn Du nun P=20 wählst, dann ergibt sich erst bei einer Temp-Abweichung von 2° die Veränderung um eine Drehzahl-Größe. Bei P=30 noch später usw.

Versuche nun folgendes: D und I werden auf NULL gestellt.
Ziel im ersten Schritt soll jetzt sein, P so groß zu wählen, dass es irgendwann einen ausgeregelten Zustand gibt, in dem keine Schwingung der Temp mehr vorhanden ist (weil die extremen MAX/MIN-Drehzahlen gar nicht mehr erreicht werden), aber eine konstante Abweichung zur Soll-Temp besteht. Hierbei gilt: P soll groß genug sein, dass die Temp nicht mehr schwingt, aber klein genug, damit die konstante Abweichung nicht zu groß wird; größeres P bedeutet größere Delta T im ausgeregelten Zustand.
Danach kommt die Einstellung des I-Wertes ins Spiel. Mit dem I-Wert legst Du fest, in welchem Zeitabstand die Drehzahl bei bestehendem Delta T um eine Regelgröße verändert wird. Also im Prinzip, wie schnell nun die bestehende Abweichung aus dem ersten Schritt weiter nachgeregelt werden soll. Es ist nun abhängig davon, wie schnell sich in Deiner Anlage eine Drehzahländerung am Temp-Fühler bemerkbar macht. Das kannst Du ausprobieren, indem Du die PID „von Hand“ auf einen bestimmten Ausgabewert stellst (MIN=MAX), dann die Stellgröße selber veränderst und wartest, bis die Veränderung am Fühler bemerkbar wird. Nuturgemäß wird die Zeit, bis die Veränderung am Fühler „ankommt“ beim Verstellen von z.B. 28 auf 30 kürzer sein, als beim Verstellen von 16 auf 18, da im ersten Fall der Durchsatz größer ist. Entscheidend ist der längste feststellbare Zeitraum.
Bei der Wahl des I-Wertes solltest Du der Anlage also ausreichend Zeit geben zu reagieren. Es macht ja ersichtlich keinen Sinn, schon wieder nachzuregeln, bevor eine vorher initiierte Korrektur am Fühler angekommen sein kann.

Vielleicht reichen P- und I-Wert schon aus, um eine stabile Förder-Temperatur herzustellen. Da es – anders als bei Solaranlagen – beim Öler ja keine äußeren Störeinflüsse (Wolken) gibt und daher nicht mit plötzlichen Temp-Schwankungen zu rechnen ist, kannst Du auf den D-Wert vielleicht ganz verzichten. Der D-Wert könnte allerdings helfen, beim Anspringen der Ladepumpe am Anfang ein zu starkes Überschießen des Soll-Wertes zu verhindern, sodass die Anlage sich schneller einregelt

Ich kann Dir nicht garantieren, dass es auf diese Weise klappt, aber so würde ich an die Sache herangehen.

Gutes Gelingen Jonny
poelbauer poelbauer ist männlich
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poelbauer ist offline

Beiträge: 16

zuletzt online:
06.06.2018 13:57 Uhr

Re: PID für Ladepumpe
06.06.2018 13:57 Uhr

Hallo Jonny,
sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber der Öler hat seither einfach nix mehr zu tun gehabt.
Da hast du dir ja echt Mühe gemacht mit der Anleitung. Ganz herzlichen Dank. Werde es testen, sobald die kurzen Tage kommen.
Viele Grüße,
Leo
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