solarforum
pro solar buso
livedaten solarberatung
heizung photovoltaik
 
 
  • UVR1611 Steuerung
  • Über uns

Das Solarforum von solar4me

Hallo Gast, Sie müssen sich einloggen um alle Funktionen des Forums nutzen zu können!
Registrieren   /    Passwort vergessen
Name: Passwort: Sec-code:
Programmierung der UVR1611 - Thema: Tipp: FILTER-Funktion und Netzwerkeingänge
Moderatoren in diesem Forum: Oli-F
Das Solarforum von solar4me Programmierung der UVR1611 Tipp: FILTER-Funktion und Netzwerkeingänge
zurück
Autor: Beitrag:
viennale
User

viennale ist offline

Beiträge: 29

zuletzt online:
15.02.2015 10:51 Uhr

Tipp: FILTER-Funktion und Netzwerkeingänge
06.03.2014 15:38 Uhr

Wer sich schon mal darüber gewundert hat, warum die FILTER-Funktion bei Netzwerkeingängen (CAN oder DL-Bus) nach einem Reglerneustart/-absturz eine gefühlte Ewigkeit braucht, bis ein korrekter Mittelwert herauskommt, hier ist der Grund dafür:

Die FILTER-Funktion glättet den Eingangswert nicht mit einer mathematischen Mittelwertfunktion, sondern scheint stattdessen folgende Formel zu verwenden:

"Ergebnis" = "Ergebnis vorher" + ( "Eingang" - "Ergebnis vorher" ) / ( "Programmloops pro Minute" * MITTELWERT-Dauer in Minuten" )

Wobei beim Reglerneustart das "Ergebnis vorher" aus dem Wert am Eingang der FILTER-Funktion geladen wird.

Dadurch kommt es bei Netzwerkeingängen zu folgendem Problem:

Beim Reglerneustart liegt noch kein Messwert aus dem Netzwerkeingang vor, daher lädt die FILTER-Funktion den Wert 0 (Null) und startet dann von Null weg mit der obigen Formel.

Das führt dazu, dass das Ergebnis erst nach der ca. 6 fachen eingstellten Dauer (Parameter MITTELWERT) der FILTER-Funktion stimmig wird (6 Sigma). Bei 5 Min MITTELWERT braucht die Funktion also 30 Minuten bis der Ausgang stimmt. Bis dahin läuft u.U. bereits die Heizung an, wenn z.B. die Raumtemperatur aus RAS Plus durch einen FILTER läuft.

Wie löst man dieses Problem?

Ich dachte ursprünglich, man müsste für die gesamte 6-fache Dauer die Filterfunktion beim Reglerneustart überbrücken, aber es reicht, die Funktion bis zum ersten Messergebnis des Netzwerkeingangs zu überbrücken (30 Sekunden sollten da reichen).
Nach dieser per TIMER eingestellten Zeit gibt man die FILTER-Funktion frei und sie liefert sofort korrekt gemittelte Werte.

viennale hat folgende Dateien angehängt:
Bild wurde verkleinert, anklicken für Originalgröße!
Bild wurde verkleinert, anklicken für Originalgröße!


Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt von viennale am 06.03.2014 15:48 Uhr
nitroxatmer nitroxatmer ist männlich
User

nitroxatmer ist offline

Beiträge: 1204
Herkunft: Gera
Beruf: Experte für Regelungen und Steuerungen
zuletzt online:
10.05.2020 22:18 Uhr

Re: Tipp: FILTER-Funktion und Netzwerkeingänge
10.03.2014 20:28 Uhr

Danke !
Guter Tipp
Ich hoffe, man kann meinen Gedanken folgen -die sind irgendwie schneller als ich schreiben kann....

Auch wenn es nur Worte sind- ein Danke kommt immer gut an! ;)

UND: bitte gebt zum Schluß auch die Lösung Eures Problems weiter - nur dann hilft es auch Anderen !!
KarlNapf
User

KarlNapf ist offline

Beiträge: 2

zuletzt online:
28.03.2014 19:24 Uhr

Re: Tipp: FILTER-Funktion und Netzwerkeingänge
28.03.2014 19:13 Uhr

Die Filterfunktion beginnt ihre Berechnung immer mit einem 0-Wert, auch bei einem analogen Sensoreingang. Ich hatte das gleiche Problem bei versuchter Glättung der Aussentemperatur. Nach Aussage von TA ist das Problem bekannt, wird aber nicht mehr behoben. Die gezeigte Methode von viennale löst das Problem, kostet aber leider einen Funktionsbaustein.
zurück
 
 
Powered by eASY-CMS www.space-discount.net © Dennis Spiegel 2020