Im vergangenen Winter hatten die Pelletspreise einen Höchststand
erreicht. Zuvor waren sie kontinuierlich ein Jahr lang gestiegen.
Pelletsheizungsbesitzer fragten sich beunruhigt: Wohin wird das bloß
gehen? Die Fachorganisation CARMEN, die monatlich ihre Statistik über
die Pelletspreisentwicklung in Deutschland aktualisiert, ermittelte,
dass Endverbraucher im Dezember durchschnittlich 260 Euro pro Tonne bei
Abnahme von fünf Tonnen für Pellets auf den Tisch legten.
Bei gleichzeitig sinkenden Heizölpreisen waren im Dezember Heizölund
Pelletspreise fast gleichauf. Im Dezember 2005, also ein Jahr zuvor,
lag der Pelletspreis noch bei 180 Euro die Tonne. Seitdem ist er
kontinuierlich gestiegen. Diese Entwicklung hat Neubesitzer einer
Pelletsheizung möglicherweise verunsichert, ob sie die richtige
Entscheidung getroffen hatten.
Und andere, die in Erwägung gezogen
hatten, angesichts großer Unsicherheiten bei zukünftigen Preisen für
Gas oder Öl jetzt nicht mehr auf fossile Brennstoffe, sondern auf die
kostengünstige Alternative Pellets zu setzen, die nahmen von der
Pelletsheizung wieder Abstand – und gingen den Herstellern von
Pelletsheizungen als Neukunden verloren.
Einmalige Konstellation
Bei nüchterner Betrachtung erzeugte der Dezember-Preis ja auch nur
negative Botschaften: 1. Pellets werden teurer – und zwar rasant
teurer. Vergleicht man Dezember 2005 mit Dezember 2006, dann war das am
Ende eine Preissteigerung um etwa 45 Prozent. Das deckte sich überhaupt
nicht mit den Argumenten der Pelletsbranche für eine Pelletsheizung,
nämlich dass der Verbraucher mit Pellets einen preislich kalkulierbaren
Brennstoff bekommt – im Gegensatz zu Öl oder Gas. Und würde der Preis
für Pellets noch weiter steigen? 2. Man konnte kurzfristig im Dezember
durchaus sagen: Heizen mit Pellets kostet genauso viel wie Heizen mit
Öl – wo führt das denn hin?
von pelletfreak am 02.12.2007 21:27 Uhr:
Pelletheizungen sind im Albaubestand mit hohen Temperaturvorläufen und hohem Verbrauch sicher das beste was man derzeit machen kann.
Mit Pellets lassen sich so die Heizkosten schnell und einfach halbieren. Somit also eine echte Alternative zu Gas-, Öl- und Strom !
von Weg vom Gas und Öl am 02.12.2007 22:03 Uhr:
Ich bin auch weg vom Öl und Gas. Ich habe seit 2 Jahren eine Pelletheizung von solarvent. Bin auch sehr damit zufrieden. Die Anlage ist sehr effizient. Verbrauche nur sehr wenig Pellets und spare somit im Schnitt ca. 1.400 € / Jahr.
von Wagner am 26.04.2009 9:35 Uhr:
es lohnt sich einfach nicht auf Pellets umzustellen
erstens ist der Preis in diesen Winter mit Öl der gleiche
zweitens bei einem so kalten winter wie diesen mußte ich jede woche die heizung reinigen der verbrauch war gigantisch auf
7 tonnen vom 23.12.08 - 20.04.09 gestiegen
ich habe einen fröhling p2 seit jan 08 und würde keine pelltheizung mehr kaufen für diesen preis habe ich mehr erwartet besonders in der bedingnug der anlage.
von WHORN am 02.05.2009 19:27 Uhr:
Bei den derzeitigen Pelletpreisen von weit über 200 Euro pro Tonne ergibt sich nur noch ein minimaler Vorteil zu Heizöl. Jetzt haben viele umgestellt, also wird wie bei der OPEC der Kunde abgezockt !! Bei gleicher Heizleistung ergibt sich ein Verhältnis von etwa 45 zu 48 Cent/Pell./Heizöl.
Wer jetzt bei diesen Preisen noch umstellen will, der gehört geprügelt. Hier wird die Bereitschaft der umweltbewussten Leute, etwas für die Umwelt zu tun, konterkariert. Unter diesen Bedingungen bereue ich es schon, voriges Jahr fast 20.000 Euro(brutto, abz. Förderung) für die Umstellung ausgegeben zu haben. Eine Amortisation liegt da in weiter Ferne. Statt dem erwarteten Zeitraum von etwa 8 - 10 Jahren dauert es unter diesen Bedingungen rund 20 Jahre oder noch mehr, falls die Preise weiter steigen - dies ist nicht mehr akzeptabel.
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