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    Blick über den Tellerrand - Wasserkraft


    Datum: 23.09.2012 14:55 Uhr


    Neben der Sonnenenergie eignen sich auch die anderen regenerativen Energien für eine saubere und umweltgerechte Stromerzeugung. Besonders effektiv ist hierbei die Kraft des Wassers. Doch beim Bau von Wasserkraftwerken muss einiges beachtet werden, damit wirklich ein positiver Effekt für die Umwelt eintritt.

    Ökostrom aus Wasserkraft

    106 Meter ragt die gigantische, graue Wand in die Höhe. Die Staumauer der Rappbode-Talsperre im Harz ist die größte Deutschlands und staut vor sich einen fast vier Quadratkilometer großen See an. Herunterstürzendes Wasser treibt durch die hohe Kraft eine Wasserturbine an und erzeugt eine Leistung von 5,4 MW, hinzu kommen rund 80 MW des angeschlossenen Pumpspeicherkraftwerks in Wendefurth. Die kinetische Energie des fallenden Wassers wird über die Turbinen in kinetische Energie umgewandelt und von der Anlage anschließend in elektrische Energie transformiert. Die Rappbode-Talsperre versorgt auf diese Weise eine ganze Region mit Energie, ein noch größeres Gebiet wird mit Trinkwasser versorgt. Doch in Deutschland gibt es noch sehr viel effektivere Wasserkraftwerke: So besitzen das im sächsischen Erzgebirge liegende Markersbach und das Goldisthal in Thüringen beide über 1.000 MW Nennleistung. Gigantischer werden die Ausmaße jedoch in anderen Teilen der Welt, vor allem in Asien, Nord- und Südamerika. Die Drei-Schluchten-Talsperre in China und das Kraftwerk Itaipú in Brasilien und Paraguay sind die größten Wasserkraftwerke der Welt. In Europa gilt das Wasser mittlerweile als größte Quelle für Ökostrom, so stammt etwa der Ökostrom von Tchibo zu einhundert Prozent aus norwegischen Wasserkraftwerken.

    Wasser als erneuerbare Energie

    Die ökologischen Vorteile der Wasserkraft liegen auf der Hand: Die Wasserkraft zählt zu den erneuerbaren Energien und hat im direkten Betrieb keinen CO2-Ausstoß. Gleichzeitig ist diese Art der Energiegewinnung größtenteils unabhängig vom Wetter und der Zeit (anders als bei der Sonnenenergie), zudem dient es in den entsprechenden Regionen dem Hochwasserschutz. Dass diese gigantischen Bauwerke aber auch negative und extreme Eingriffe in die Umwelt darstellen, ist klar. Lebensräume von Pflanzen und Tieren, manchmal auch von Menschen, werden zerstört und überflutet. Auch der Lebensraum der Fische in den angestauten Flüssen verändert sich plötzlich drastisch, wenn die natürlichen Fließgewässer umgeleitet, gestaut oder unterbrochen werden. Viele Fische sterben auch in den Turbinen der Kraftwerke - Fischtreppen und eine möglichst artgerechte Gestaltung der Stauseen sollten also unbedingt beim Bau berücksichtigt werden. Auch das Grundwasser verändert sich durch die neuen Seen stark, was zu Problemen in der Umgebung führen kann. Aus ökologischer Sicht sind die Wasserkraftwerke also durchaus umstritten, so werden vor allem in China die Belange der Umwelt nicht wirklich berücksichtigt. Dank der emissionsarmen Energiegewinnung sind die Anlagen aus klimatischer Sicht jedoch hervorragend und helfen im Kampf gegen den Klimawandel.

    verfügbar in: Regenerative Energien DruckversionPermalink

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