Solarenergie mit der eigenen Photovoltaikanalge nutzen
Datum: 14.05.2011 12:58 Uhr
Solarenergie mit der eigenen Photovoltaikanlage nutzen
Sonnenenergie ist unbegrenzt verfügbar und es lohnt sich diese zu nutzen. Die aktuelle Entwicklung hin zu einem völligen Ausstieg aus der Atomenergie wird diesen Markt weiter wachsen lassen. Auch Privatpersonen können hiervon profitieren, wenn sie ihre Immobilien mit Photovoltaikanlagen ausstatten.
Voraussetzungen für die Installation auf Immobilien
Um das Dach oder die Außenfassade der eigenen Immobilie für die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom nutzen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Einige Grundlagen sind essenziell, zum Beispiel die Lage. Das Objekt muss in sonniger Lage stehen, ansonsten wir die Gewinnung des Stroms aus Sonnenenergie unmöglich. Optimal für das Anbringen einer Photovoltaikanlage ist außerdem eine Süd-Ost- oder Süd-West-Ausrichtung des Objekts. Daneben sollte der optimale Neigungswinkel von 26 bis 32 Grad nicht durch das Dach eingeschränkt werden. Bei Flachdächern muss vor Aufstellung der Anlage überprüft werden, ob die Statik des Gebäudes dies zulässt. Damit sich die Anlage lohnt, sollte sie mindestens eine Größe von 10 Quadratmetern aufweisen, wenn möglich empfiehlt sich die Nutzung der gesamten nach Süden ausgerichteten Dachfläche. Ein Anschluss an das Stromnetz ist ebenfalls Grundvoraussetzung für die Einspeisung des Stroms einer Solaranlage. Nicht in jedem Teil Deutschlands lohnen sich Photovoltaikanlagen gleichermaßen. Auf Immobilien im Süden der Republik, zum Beispiel im Breisgau oder im Allgäu, lohnt sich eine Anlage zur Stromgewinnung wesentlich mehr als im Norden Deutschlands. Sind nicht alle Voraussetzungen erfüllt, so heißt dies nicht, dass sich eine Photovoltaikanlage nicht lohnen kann. Es gilt jedoch, dass die Stromausbeute wesentlich höher ist, je näher man den idealen Voraussetzungen kommt. Besonders bei der Verwendung von Dünnschichtmodulen, also zum Beispiel organischen Solarzellen, kann man von den Idealbedingungen abweichen. Diese Anlagen haben auch bei geringerer Strahlung eine hohe Stromausbeute, dafür muss man bei diesen Modulen andere Nachteile wie schnelleren Verschleiß in Kauf nehmen.
Anschaffungskosten sinken
In den letzten Jahren ist der Preis für Photovoltaikanlagen stetig gesunken. Dies liegt vor allem an einer Überproduktion der Anlagen. Seit dem Ende der achtziger Jahre sind die Preise pro kWp installierter Leistung um vier Fünftel gesunken, ein Trend, der weiterhin anhält. Asiatische Hersteller, die inzwischen auch auf den deutschen Markt drängen, sorgen dafür, dass die Preisentwicklung für die Anlagen weiterhin nach unten zeigt. Für die Besitzer von Immobilien wird es also immer leichter eine solche Anlage zu finanzieren. Verschiedene Fördermaßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Bundesländer unterstützen die Aufstellung der Anlagen zusätzlich und erleichtern die Anschaffung so ebenfalls. Hinzu kommt, dass trotz der Kürzung der Fördermaßnahmen weiterhin eine stabile Einspeisevergütung gegeben ist. Wer noch in diesem Jahr investiert, für den ist trotz der Verringerung der Vergütung immer noch eine schnelle Amortisation der Anlage möglich. Und wenn diese einmal abbezahlt ist, entstehen für den Betreiber kaum noch Kosten. |