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    Klarkeit über Anteil erneuerbarer Energien am Strompreis


    Datum: 11.03.2010 10:20 Uhr


    In der Diskussion um die jüngsten Preiserhöhungen vieler Stromversorger werden häufig die Erneuerbaren Energien als Kostentreiber gebrandmarkt. In einem Pressegespräch analysierten vor kurzem Experten aus Wissenschaft und Verbänden die Entwicklung der Strompreise. Dabei wurde deutlich, dass der Beitrag der Erneuerbaren Energien zu den Preissteigerungen marginal ist. Die Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren Energien wird laut Prognose der Stromwirtschaft im laufenden Jahr rund 2 Cent je Kilowattstunde betragen. Das bedeutet einen Anstieg um etwa 0,9 Cent gegenüber 2009.
     
    Die höhere Umlage für erneuerbaren Strom ist laut Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie, auf drei Faktoren zurückzuführen: „Zum einen wächst die Zahl der Erneuerbare-Energien-Anlagen. Das ist gut für den Standort Deutschland und wichtig für das Erreichen der Klimaschutzziele“, betonte Klusmann. Die Umlage klettere durch diesen Zubau um etwa 0,3 Cent. Ein weiteres Drittel des Anstiegs werde durch die rückläufige Stromnachfrage verursacht: „Aufgrund der Wirtschaftskrise ist der Börsenpreis für Strom eingebrochen. Die dadurch gestiegenen Differenzkosten zwischen konventionellem Strom und Ökostrom werden letztlich auf die Verbraucher umgelegt. Wenn die Konjunktur wieder anspringt, steigt die Stromnachfrage und die Umlage sinkt.“

    Das letzte Drittel der Umlageerhöhung sei für Netzdienstleistungen zu zahlen, die bis Ende 2009 Teil der Netznutzungsentgelte waren. „Dieser Bestandteil der Stromkosten wurde lediglich umgeschichtet und müsste an anderer Stelle wieder abgezogen werden“, so Klusmann. „Doch statt dessen gehen die jüngsten Strompreiserhöhungen weit über das hinaus, was durch die Erneuerbare Energien zu rechtfertigen wäre.“

    Der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Dr. Aribert Peters, bezeichnete es als „zynisch“, dass die Stromwirtschaft die Erneuerbaren Energien in den Fokus der Strompreisdiskussion rückt. „Die Verbraucher wünschen sich mehr Erneuerbare Energien und sind auch bereit, dafür zu zahlen“, sagte Peters. „Die wahren Schuldigen an der Preisentwicklung sind indes die Stromkonzerne selbst. Sie bereichern sich mit ungerechtfertigten Mehrerlösen auf Kosten ihrer Kunden“, erklärte der Verbraucherschützer.

    Peters untermauerte diesen Vorwurf mit Berechnungen, wonach Stromerzeuger und -versorger im Jahr 2009 von jedem Haushaltskunden rund 150 Euro mehr kassierten als für die gleiche Menge Strom drei Jahre zuvor. Davon seien gestiegene Beschaffungskosten sowie Steuern und Abgaben bereits abgezogen. „Für diese intransparenten und nicht nachvollziehbaren Preissteigerungen haben die Verbraucher keinerlei Gegenleistung erhalten. Das Geld floss voll und ganz in die Gewinnmarge der Konzerne“, ist sich Peters sicher und warnt zugleich: „Diese Fehlentwicklung setzt sich auch 2010 fort.“

    Nach Einschätzung von Dr. Sven Bode, Head of Research am Arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik in Hamburg, ist auch von einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke keine Strompreis senkende Wirkung zu erwarten: Langfristig werde der Großhandelspreis für Strom höchstens 0,7 Cent niedriger liegen als ohne Kernenergie, so die Berechnungen seines Instituts. „Davon wird beim Endkunden wenig ankommen“, vermutet Bode. Möglicherweise seien für die Verbraucher sogar Preissteigerungen trotz Atomenergie zu erwarten: „Durch eine Verfestigung der Marktstruktur zu Gunsten der Kernkraftwerksbetreiber könnten kleinere Wettbewerber benachteiligt werden“, so Bode. Die Konzerne hätten dann mehr Spielraum, die Preise auf hohem Niveau zu halten
    verfügbar in: Meinungen Regenerative Energien DruckversionPermalink

    Kommentare:
    von Strommonster am 04.04.2010 12:59 Uhr:
    Wem haben wir den ganzen Salat zu verdanken? Wer hat denn diese Regierung gewählt? Und nun tun alle so, als käme dies alles so unerwartet! Nicht nur im Bereich Energie, sondern auch in vielen anderen Bereichen betreibt besonders die FDP ausschließlich Klientelpolitik!

    In der Bercihterstattung ist stets lediglich von den Mehrkosten für die Verbraucher die Rede. Aber die Folgekosten z. B. für die Umwelt und unsere Gesundheit aus fossilen Energieträgern und Atomstrom werden nicht benannt. Warum? Weil auch hier die Stromlobby geschickt die Massen manipuliert und in der FDP einen willfährigen Handlanger gefunden hat.

    Ich wette schon heute, dass wir, nachdem die FDP hoffentlich bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr in der Regierung sein wird, einige FDP-Politiker in Aufsichtsgremien der Energieversorger wiederfinden werden.

    Wir können niemandem die Schuld geben. Jedes Volk verdient seine Regierung!
    von Angie am 29.03.2010 13:35 Uhr:
    Ich denke, dass der Einsatz von erneuerbaren Energien sehr wichtig ist. Natürlich ist es das Wunschziel einmal ohne Atomkraft auszukommen, aber auch jetzt schon leistet jeder seinen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz der sich dazu entschließt auf erneuerbare Energien umzusteigen. Auch wenn uns unsere Umwelt "ein paar Cent wert sein sollte", ist die Profitgier vieler Anbieter (und zwar nicht nur Strom) einfach nur zum Kopfschütteln.

    Liebe Grüße Angie
    von Sven am 17.04.2010 0:13 Uhr:
    Hallo

    Wer Geld sparen möchte und nicht nicht von seinem Regionalversorger übern Tisch gezogen werden will kann auch seinen Stromanbieter wechseln.

    Das spart bares Geld


    Schöne Grüße

    Sven
    von Stefan Brügger am 12.05.2010 2:54 Uhr:
    Mit Strompreisvergleichsportalen kann man wenigstens bis zu 20%sparen und ein wenig dagegen wirken
    von Inge am 25.06.2010 10:41 Uhr:
    Ja, dem pflichte ich bei. Habe selbst auch mal einen <a href="http://www.strom.info/strompreisvergleich.html">Strompreisvergleich</a> bei einem Portal gemacht und bin auch prompt dazu bewegt worden meinen reichlich überteuerten Anbieter zu wechseln.. Hat sich auf alle Fälle gelohnt.
    von Karl-heinz Krönes am 13.01.2011 19:07 Uhr:
    ich glaubt das Strompreis Manipulation handel
    die brauchen Strompeiskontrolle
    von Alexander am 06.01.2013 2:09 Uhr:
    That isgniht's perfect for what I need. Thanks!
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