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    Abwrackprämie für alte Heizkessel in Sachsen


    Datum: 14.05.2009 20:30 Uhr


    Die Sächsische Staatsregierung hat heute (12. Mai 2009) die neue Förderrichtlinie Energie und Klimaschutz (RL EuK) beschlossen und die bisherigen Förderkonditionen in wesentlichen Punkten verbessert.

    Mit Beschluss vom 12.05.2009 fördert der Freistaat Sachsen als erstes Bundesland den Austausch veralteter Heizkessel oder Thermen in eine moderne Brennwertheizung mit einer Prämie von 1.250 Euro pro Heizungsanlage.

    Mit dieser Förderung

     

    • erweitert der Freistaat seine Klimaschutz-Förderrichtlinien und unterstützt damit nachhaltig Modernisierungsmaßnahmen, die zu höherer Energieeffizienz und Reduzierung von CO2- Emissionen führen; 
    • amortisiert sich die Investition in moderne Heizungstechnik für den Eigentümer wesentlich schneller. Gleichzeitig senkt er seine laufenden Energiekosten und steigert den Wert seiner Immobilie; 
    • wird die Sicherung von Arbeitsplätzen, sowohl bei den Herstellern als auch beim ausführenden Handwerk vor Ort nachhaltig unterstützt;

     

    Die Abwrackprämie gilt nicht für Heizungsanlagen, die bereits der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegen, für Anlagen, die bereits über eine Brennwerttechnik verfügen sowie für Selbstinstallationen. Die Modernisierungsmaßnahme ist durch einen Fachbetrieb auszuführen. Gleiches gilt für die spätere Wartung.

    Am Anfang steht eine Ist-Zustandsanalyse der vorhandenen Heizungsanlage, z.B. im Rahmen eines Heizungs-Checks. Mit diesem erhält der Eigentümer alle notwendigen Informationen für eine Entscheidung, wie z.B.:

     

    • besteht bei der vorhanden Heizung Anspruch auf die „Abwrackprämie";
    • gibt es noch weitere Fördertöpfe, die genutzt werden können;
    • welche neuen Heizungssysteme kommen als Lösung in Frage;
    • mit welchen Energiekostensenkungen kann gerechnet werden;
    • welche Investition hat das optimale Kosten-Nutzen-Verhältnis.

     

     

     

    Entscheidet sich der Eigentümer für eine Lösung, erhält er vom Fachbetrieb sein auf Ihn zugeschnittenes Angebot sowie, wenn gewünscht, die entsprechenden Antragsunterlagen und Merkblätter für die „Abwrackprämie“.

    Der Antragsteller muss die Prämie vor Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages bei der zuständigen Sächsischen Aufbaubank beantragen.

    Um die Prämie zu erhalten ist bei dieser nach der Installation der neuen Heizung neben dem eigentlichen Förderantrag das Abnahmeschreiben der Anlage durch den Bezirksschornsteinfegermeister und die Rechnungskopie einzureichen.


    So werden im Bereich der erneuerbaren Energien künftig Photovoltaik-Anlagen, solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie Pelletkessel gefördert. Außerdem unterstützt der Freistaat den Austausch alter Heizungskessel gegen effizientere Brennwertkessel finanziell, soweit der Hauseigentümer nicht bereits gesetzlich zum Austausch verpflichtet ist. Die für die Passivhausbauweise anfallenden Mehrkosten bei Neubau und Sanierung werden künftig mit 100 Euro/m² bzw. mit 130 Euro/m² gefördert. Auch kleine Blockheizkraftwerke bis 100 Kilowatt zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung erhalten einen attraktiven Zuschuss.

    „Mit der Förderung stocken wir bestehende Förderprogramme des Bundes auf. So sorgen wir dafür, dass ein höherer Anteil der Bundesmittel als bisher nach Sachsen fließt und initiieren gleichzeitig nachhaltige Zukunftsinvestitionen in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise“, sagte Umweltminister Frank Kupfer. Die neue Förderrichtlinie helfe, die sächsischen Klimaschutzziele zu erreichen. „Bis 2020 wollen wir den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch auf 24 Prozent erhöhen. Gleichzeitig soll der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) um mehr als ein Viertel gesenkt werden“.

    Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Richtlinie ist die stärkere Unterstützung der Kommunen. Kommunale Unternehmen können künftig Empfänger der Förderung sein. Zudem erhalten Kommunen, die über ein Klimaschutzkonzept verfügen oder Teilnehmer am European Energy Award® sind, eine Bonusförderung von 10 Prozent. Gleiches gilt für Unternehmen mit einem Sächsischen Gewerbeenergiepass.

    Schließlich können künftig Modell- und Demonstrationsprojekte zur Einführung innovativer Energietechniken gefördert werden, z. B. in den Bereichen Brennstoffzellentechnologie, Elektromobilität und Energiespeicher. Unterstützung gibt es ebenfalls für anwendungsorientierte Forschung an innovativen Energietechniken in Hochschulen und gemeinnützigen Forschungseinrichtungen.

    „Jede der Maßnahmen, die wir nun fördern können, ist scheinbar ein kleiner Schritt“, so Kupfer anschließend. „In der Summe aber erreichen wir unsere Ziele und leisten damit unseren Beitrag zum Schutz des Klimas“.

    Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank. Fachlich berät die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH

    verfügbar in: Regenerative Energien DruckversionPermalink

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