Der Energieeinsparung im Gebäudebereich kommt im Hinblick auf die Ziele
des Klimaschutzes eine zentrale Rolle zu. So stellt die Bundesregierung
im Rahmen ihres CO2-Gebäude- sanierungsprogramms weitere 500 Millionen
Euro zur Verfügung. Tiefensee: "Unser CO2-Gebäudesanierungs- programm
ist ein Riesenerfolg, die Nachfrage nach Fördermitteln sehr viel höher
als ursprünglich angenommen. Hauseigentümer und
Wohnungsbaugesellschaften investieren mit großem Engage- ment in
Energieeffizienz. Sie zeigen damit eine hohe Verant-
wortungsbereitschaft für den Klimaschutz. Damit wir diese äußerst
erfreuliche Entwicklung auch in der zweiten Jahreshälfte sichern
können, stellen wir nun zusätzlich 500 Millionen Euro für die
Verbilligung von Kreditzinsen und für Investitionszuschüsse zur
Verfügung."
Steigende Energiepreise und wachsende Nachfrage nach energieeffizienten
Immobilien bewirkten, dass die attraktiven Förderprogramme der
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum energieeffizienten Bauen und
Sanieren in den ersten sieben Monaten des Jahres 2008
überdurchschnittlich gut von den Investoren angenommen wurden. Bereits
Ende Juli war das Ergebnis des Vorjahres erreicht und in einigen
Bereichen sogar übertroffen. Damit waren allerdings auch die von der
Bundesregierung auf Grundlage der Beschlüsse des Bundestages für 2008
zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel in Höhe von rund 900 Millionen
Euro ausgeschöpft. Die zusätzlichen Mittel sichern die Fortführung des
Programms.
In den Jahren 2005 bis 2007 wurden aus Bundesmitteln etwa 290.000
Wohngebäude umfassend energetisch saniert bzw. energiesparend neu
errichtet. Das sind mehr als 650.000 Wohneinheiten. Der CO2-Ausstoß
wird hierdurch jährlich um mehr als 2 Millionen Tonnen verringert,
Heizkosten in Höhe von 500 Millionen Euro werden eingespart.
"Auf ständig steigende Energiekosten kann es nur eine Antwort geben:
Energie einsparen und effizienter nutzen. Allein in diesem Jahr sparen
die Haushalte in den sanierten Gebäuden rund eine halbe Milliarde Euro
Heizkosten", so Tiefensee.
Zugleich leisten die KfW-Förderprogramme durch die arbeitsintensiven
Maßnahmen der Gebäudesanierung auch einen wichtigen Beitrag zur
Sicherung von Wachstum und Beschäftigung.
Tiefensee: "Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist ein Jobmotor. Mit
unseren Fördermaßnahmen haben wir ein wirksames Konjunkturprogramm, das
den Arbeitsmarkt beflügelt. Tausende von Arbeitsplätzen im Baugewerbe
und in den vor- und nachgelagerten Bereichen werden gesichert und zum
Teil neu geschaffen. Pro Milliarde Investitionsvolumen sind das rund
25.000 Arbeitsplätze pro Jahr."