Das erste richtige Frühlingshoch des Jahres lässt nun erstmals die Sonne richtig scheinen und bei den tiefen Nachttemperaturen sowie Tagestemperaturen unter 10 Grad muss gleichzeitig noch zugeheizt werden. Eine ideale Konstellation für eine Solaranlage mit Heizunterstützung!
Wir hatten jetzt erstmals die Ausgangsbasis für eine 100 Prozent solare Deckung, also die Deckung des kompletten Warmwasserbedarfs und der kompletten Heizung mit Solar.
Die 14qm Kollektorfläche der arbeiten bereits mit den ersten morgentlichen Sonnenstrahlen so effektiv, dass bereits die vom Dach kommende Temperatur ausreicht um den Wärmebedarf der Fussbodenheizung komplett zu decken. Es entsteht sogar ein Überschuss der dann im Puffer gespeichert wird.
Die folgende Grafik zeigt den Ladeverlauf des ganzen Tages und den Heizzyklus des Hauses. Man erkennt gut das ein gleichzeitiges Heizen und solares Laden stattfindet:
Diese Kurve zeigt, dass an Tagen wie diesem (Solarertrag lt. Steuerung 27kWh), eine 100 Prozent solare Deckung erreicht wird bei einer Anlage mit Heizunterstützung!
Die Anlage heizt (Wochenende) bis gegen 11:00 Uhr, setzt dann bis 13:00 Uhr aus und heizt dann wieder bis abends durch. Hier greift eine Überlegung die ich schon länger im Kopf habe: Man kann das Gebäude selbst als Puffer nutzen und somit mehr Energie speichern. Das hat zur Folge das die Pufferkapazität länger hält da die Wärmeaufnahme durch die bereits warmen Räume nicht mehr so groß ist. Diese "Reserve" wird dann für den frühen Morgen aufgespart (6:00 Uhr Heizbeginn) wo noch keine Sonne da ist.
Schaun wir mal wie sich das die nächten Tage entwickelt